Systemakkreditierung (2011-2015)

Schritte der FH Bielefeld auf dem Weg zur Systemakkreditierung

In ihrer Sitzung vom 14. September 2015 hat die Akkreditierungskommission AQAS die Systemakkreditierung für die FH Bielefeld erteilt. Die Akkreditierung erfolgte unter Auflagen. Die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements in Studium und Lehre erfolgt in den jeweiligen Bereichen und wird über die AG "Qualität in Studium und Lehre" zusammengeführt.

Im Juli 2015 lag das abgestimmte Gutachten der AQAS vor.

Sowohl die zweite Begehung durch eine externe Gutachtergruppe in der Zeit vom 4.-6. März 2015 als auch die erste Begehung am 15. und 16. Mai 2014 verlief erfolgreich. 

Am 13. Nov. 2013 wurde die Fachhochschule Bielefeld von der AQAS zum Verfahren der Systemakkreditierung zugelassen.

Im Frühjahr 2013 beschloss das Präsidium, für Mitte 2015 die Systemakkreditierung für die Hochschule anzustreben und im Herbst 2013 den Antrag auf Zulassung zur Systemakkreditierung zu stellen. AQAS wurde als Agentur zur Durchführung des Verfahrens gewählt.

2012 standen die Bestandsaufnahme und Analyse des bestehenden Qualitätsmanagements im Mittelpunkt. Dabei kamen die Beteiligten der FH Bielefeld zu dem Schluss, dass die Hochschule eine gute Ausgangsbasis für eine Antragstellung zur Systemakkreditierung hat. Schlüsselbereiche sind z.B.

2011 baten die Fachbereiche Ingenieurwissenschaften und Mathematik (FB 3) sowie Wirtschaft und Gesundheit (FB 5) das Präsidium zu prüfen, ob sie oder die gesamte Hochschule in eine Systemakkreditierung einsteigen könnten.


Was bedeutet Systemakkreditierung?

Mit Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 03.12.1998 wurde die Akkreditierung - d.h. die Überprüfung und Zertifizierung - von Studiengängen durch externe Agenturen eingeführt. Die Akkreditierung stellt ein Instrument zur Qualitätssicherung und  -verbesserung im Bereich Studium und Lehre dar. Seit 2007 ist es möglich, anstelle einzelner Studiengänge das gesamte interne Qualitätssicherungssystem einer Hochschule akkreditieren zu lassen. Dieses Verfahren wird als Systemakkreditierung bezeichnet.

"Gegenstand der Systemakkreditierung ist das interne Qualitätssicherungssystem einer Hochschule. Die Akkreditierung eines internen Qualitätssicherungssystems hat zur Folge, dass alle Studiengänge, die das Qualitätssicherungssystem durchlaufen haben, akkreditiert sind und ebenso wie die programmakkreditierten Studiengänge für den Zeitraum der Akkreditierung das Qualitätssiegel der Stiftung tragen."
(Vgl. Akkreditierungsrat, Stand Juni 2013)

Die erfolgreiche Systemakkreditierung ist der Nachweis, dass die Hochschule in der Lage ist, ihre selbstgesteckten Qualitätsziele in Studium und Lehre - insbesondere im Hinblick auf die Neu- und Weiterentwicklung von Studiengängen - durch selbst definierte und gelebte Prozesse zu erreichen.

Der Akkreditierungsrat ist das zentrale Beschlussgremium der Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland. Er entscheidet über die Akkreditierung und Reakkreditierung von Akkreditierungsagenturen, legt die Qualitätsanforderungen für die Akkreditierung von Studiengängen, hochschulinternen Qualitätssicherungssystemen und Agenturen fest und überwacht die Akkreditierungen, welche durch die Agenturen erfolgen.


Was sind Unterschiede zwischen Programmakkreditierung und Systemakkreditierung?

Die Systemakkreditierung verlangt von den Studiengängen und Fachbereichen die Erfüllung bzw. Einhaltung genau derselben Kriterien, die aus der Programmakkreditierung bekannt sind. Sie erlaubt aber der Hochschule, Prozesse und Verfahrensweisen zu entwickeln und zu gestalten, um die Einhaltung dieser Kriterien selbstständig sicherzustellen.

Bei erfolgreicher Systemakkreditierung werden Programmakkreditierungen in ihrer bekannten Form für die betreffenden Fachbereiche entfallen. Im Verfahren der Systemakkreditierung wird neben der Begutachtung des gesamten Qualitätssicherungssystems stichprobenartig in Studiengängen überprüft, ob die Kriterien des Akkreditierungsrates sichergestellt werden und die Verfahren klar geregelt sowie überprüfbar sind.

Im Vergleich zu Programmakkreditierungen bedeutet die Systemakkreditierung einen Zuwachs an Gestaltungsspielraum und Selbstregulierung, sowohl für die FH Bielefeld als Ganzes als auch für die einzelnen Fachbereiche. 


Was möchte die FH Bielefeld mit der Systemakkreditierung erreichen?

 

Stand: September 2015


Projektleitung
Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff (ehem. Präsidentin)

Lenkungsteam bis März 2015
Prof. Dr. Beate Rennen-Allhoff (Präsidentin)
Gehsa Schnier (Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung)
Prof. Dr. Andreas Beaugrand (Vizepräsident für Studium und Lehre)
Prof. Dr. Friedrich Biegler-König (Vizepräsident für Planung und
Infrastruktur)
Simone Darnauer (Leitung Dezernat Planung, Controlling, QM)
Prof. Roman Bezjak (Dekan FB Gestaltung)
Prof. Dr. Uwe Weitkemper (Dekan FB Architektur und Bauingenieurwesen)
Prof. Dr. Lothar Budde (Dekan FB Ingenieurwissenschaften und  Mathematik)
Dr. Birte Giesler (Fachbereichsreferentin Sozialwesen als ständiger Gast)
Prof. Dr. Uwe Rössler (Dekan FB Wirtschaft und Gesundheit)
Nina Moreno (Fachbereichsreferentin FB Wirtschaft und Gesundheit)
Prof. Dr. Michael Mohe (Dekan FB Technik)
AStA-Referentin oder -Referent
StuPa-Vorsitz

 

 



Ansprechpartnerin

Ann Kristin Falkenhain
Projektkoordination

Fachhochschule Bielefeld Dezernat I
Interaktion 1
33619 Bielefeld

Telefon +49.521.106-7784
ann_kristin.falkenhain@fh-bielefeld.de

AQAS-Logo Systemakkreditierung

Kontinuierliche Verbesserung von Studium und Lehre
Pressemitteilung 08.10.2015

Zentrale Unterlagen
für FH-Angehörige stehen im Internen Bereich unter den Mitteilungen des
Dezernats I zur Verfügung.


Weiterführende Links
Akkreditierungsrat
AQAS e.V.
Hochschulrektorenkonferenz
Kultusministerkonferenz
Systemakkreditierung NRW