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Forschung und lokale Wirtschaft zusammenbringen

Bielefeld (fhb). Industrie 4.0, Digitalisierung oder die vierte industrielle Revolution: Schlagworte wie diese gibt es viele, um die aktuelle und bevorstehende Herausforderung für die Wirtschaft zu umschreiben. Damit kleine und mittlere Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe aber nicht nur in der Theorie hiervon lesen, sondern genau dafür auch gewappnet sind, lohnt es sich, dass Wissenschaft und Wirtschaft zusammenfinden. Hierfür fand am Montag (8. Juli 2019) auf Initiative des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik (IuM) der Fachhochschule (FH) Bielefeld von der OstWestfalenLippe (OWL) GmbH eine Informations- und Matchingverstanstaltung statt. Neben zahlreichen Unternehmen hatte die OWL GmbH Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus der Region als Gesprächspartnerinnen eingeladen.

„Wir sind sehr gerne Gastgeber dieser Veranstaltung und stellen unser vielfältiges Know-how in Forschung und Entwicklung zur Verfügung, denn die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft ist zentral für die Entwicklung in der Region“, sagt Prof. Dr. Christian Schröder, Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Transfer, der am Montagnachmittag die Gäste im Konferenzsaal der FH Bielefeld begrüßte. Ziel der Veranstaltung war es, Angebote der Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Förderprogramme vorzustellen und Unternehmen direkt mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch zu bringen.

Ein Mann steht vor einem Publikum und spricht.„Die digitale Transformation wird die Wirtschaft verändern – Produkte, Fertigung, Geschäftsmodelle, Arbeitsbedingungen und Anforderungsprofile der Beschäftigten. Unternehmen müssen ihren je eigenen Weg finden, um sich frühzeitig auf diese Veränderungen einzustellen“, erläutert Wolfgang Marquardt, Prokurist der OstWestfalenLippe GmbH. „In Ostwestfalen-Lippe finden sie dabei umfangreiche Unterstützungsangebote. Beispiele sind Industrie 4.0-Checks, Fachgruppen, Transfergutscheine und Weiterbildungsangebote. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind dabei wichtige Innovationspartner für den Mittelstand. IHKs, Wirtschaftsförderungseinrichtungen und Brancheninitiativen helfen, die richtigen Angebote zu finden“, so Marquardt.

Prof. Dr. Lothar Budde, Dekan des Fachbereichs IuM, freut sich über den direkten Austausch mit den Unternehmen: „Unser Fachbereich ist auf dem Gebiet der angewandten Forschung sehr aktiv, und wir verstehen uns als kompetente Problemlöser für industrielle und wirtschaftliche Fragestellungen. Hier haben Unternehmen die Chance, mit unseren Forscherinnen und Forschern ins Gespräch zu kommen und neue Kooperationen aufzubauen. Solche Kooperationsprojekte unterstützen natürlich auch die Attraktivität und Praxisnähe unserer Lehre.“

Vier Personen stehen nebeneinander vor Roll-ups und blicken in die Kamera.Dr. Kirsten Bergmann, Forschungsreferentin am Fachbereich IuM und Organisatorin der Veranstaltung seitens der FH Bielefeld, zeigte sich sichtlich zufrieden mit dem Austausch: „Wir konnten viele spannende Gespräche führen und ich bin schon sehr gespannt, welche neuen Kooperationen sich in Zukunft hieraus ergeben werden.“ Insgesamt waren gut 80 Gäste in den Konferenzsaal der FH Bielefeld gekommen, davon waren etwa die Hälfte Unternehmensvertreterinnen und -vertreter.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen und Lippe, dem Kompetenzzentrum Digital in NRW, OWL Maschinenbau und InnoZent OWL sowie den Wirtschaftsförderungseinrichtungen in OWL durchgeführt.