FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
05.03.2014

2. Interprofessioneller Ausbildungskongress für Lehrende in den Gesundheitsberufen

Am 25. und 26. Februar fand der „2. Interprofessionelle Ausbildungskongress für Lehrende in den Gesundheitsberufen“ in Zusammenarbeit der FH Bielefeld und der Hochschule für Gesundheit Bochum statt.

2. Interprofessionelle Ausbildungskongress für Lehrende in den Gesundheitsberufen

Am 25. und 26. Februar fand der "2. Interprofessionelle Ausbildungskongress für Lehrende in den Gesundheitsberufen" in Zusammenarbeit der FH Bielefeld und der Hochschule für Gesundheit Bochum statt.

Wie schon beim ersten Ausbildungskongress, der 2010 in Bielefeld statt fand, kamen Vertreterinnen aus fünf verschiedenen Gesundheitsberufen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Diätassistenz und Orthoptik) zusammen, um sich mit pädagogischen und didaktischen Fragen der Ausbildung in den Gesundheitsberufen auseinanderzusetzen.
Die Organisatorinnen Prof. Dr. B. Klemme (FH Bielefeld) und Prof. Dr. U. Walkenhorst (hsg Bochum) als Vertreterinnen der Berufsgruppe Physiotherapie bzw. Ergotherapie leiteten im Rahmen der zwei Hauptvorträge in die zentralen Themen des Kongresses, die "Interprofessionalität zwischen den Gesundheitsberufen" und die "Praktische Ausbildung" in den Gesundheitsberufen ein. Anschließend wurden zahlreiche Sessions und Workshops von insgesamt 64 Referenten und Referentinnen aus den verschiedenen Berufen, aus Berufsfachschulen und aus Hochschulen geleitet. Besonders erfreulich war die Anwesenheit von internationalen Gästen aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und aus Kanada, die aus der Außenperspektive das Thema Ausbildung und Studium in Deutschland betrachten konnten und die zahlreiche Impulse vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen in ihrem eigenen Land geben konnten.

In den Sessions und Workshops gab es zum einen Vorstellungen zahlreicher Praxisprojekte zur interprofessionellen Zusammenarbeit, die rege diskutiert wurden. Hier wurde immer wieder deutlich, dass eine Balance zwischen beruflicher Identitätsentwicklung einerseits und interprofessionellem Denken andererseits in der Ausbildung erreicht werden muss. Zum anderen wurden zahlreiche Themen behandelt, die teilweise von Hochschulabsolventen vorgestellt wurden, die hier die Ergebnisse ihrer Bachelor- oder Masterarbeiten präsentieren konnten. Vier Studierende der FH Bielefeld waren unter den Referenten und Referentinnen und vertraten mit großem Erfolg den wissenschaftlichen Nachwuchs unserer Hochschule. Nach den zahlreichen Workshops und Sessions wurde das Programm durch den Keynote-Speaker Prof. Dr. T. Schäfer abgerundet, der für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Medizinern und den Gesundheitsfachberufen auch schon in der Ausbildung plädierte.  Zum Ende wurden im Rahmen der Podiumsdiskussion die Vertreter und Vertreterinnen der Lehrerverbände der unterschiedlichen Berufsgruppen zu ihren Prognosen und Ideen für die zukünftige interprofessionelle Versorgung der Patienten in Deutschland befragt.
Vielfach wurde der Wunsch nach einem 3. Ausbildungskongress geäußert, um den direkten Austausch unter den Lehrenden, Dozenten und Ausbildern auch in Zukunft wieder zu ermöglichen.
Unterstützt wurde die Organisation des Kongresses von zahlreichen Bielefelder Studierenden, die auf diesem Weg Kompetenzen in der Organisation und Durchführung eines Kongresses erlangen konnten und die ihre Aufgaben in hervorragender Weise bewältigen.