FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
01.06.2015

InBVG-Kolloquium - Nutzerorientierung im Bereich technische Assistenzsysteme

Im Rahmen des InBVG-Kolloquiums am 27.05.2015 referierten Eva Trompetter (M.Sc.), wissenschaftliche Mitarbeiterin des InBVG, und Frauke Wiegräbe (B.Sc), wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kompetenzzentrums für Bewegungsvorgänge, zum Thema „Nutzerorientierung im Bereich technische Assistenzsysteme“.

Im Rahmen des InBVG-Kolloquiums am 27.05.2015 referierten Eva Trompetter (M.Sc.), wissenschaftliche Mitarbeiterin des InBVG, und Frauke Wiegräbe (B.Sc.), wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kompetenzzentrums für Bewegungsvorgänge, zum Thema "Nutzerorientierung im Bereich technische Assistenzsysteme". Der Teilnehmerkreis setzte sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fachbereiche Wirtschaft und Gesundheit und Ingenieurwissen-schaften und Mathematik der FH Bielefeld zusammen. Auch der Campus Minden war vertreten.

Bild 1: Der Messrollstuhl „Mero“ im Ausseneinsatz

 Zu Beginn des Kolloquiums gab Frau Trompetter eine Einführung in die Versorgungsforschung und stellte hierbei die besondere Bedeutung der Erfassung der Nutzersicht heraus. Im Anschluss umriss sie verschiedene Problemfelder im Bereich technische Assistenzsysteme. Dabei führte sie an, dass das Angebot an technischen Assistenzsystemen zwar groß, aber die einzelnen Produkte oft unausgereift und damit nicht marktreif seien. Zudem würden die Bedarfe der Nutzerinnen und Nutzer überwiegend durch die Ingenieurinnen und Ingenieure antizipiert und die Einbindung der Menschen, die von solchen Assistenzsystemen profitieren sollen, vernachlässigt. Anschließend ging sie auf die partizipative Technikentwicklung, als Ansatz zur Zusammenarbeit mit Nutzerinnen und Nutzern ein und stellte interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus dem Bereich Mensch-Technik-Interaktion im InBVG vor.

Bild 2: Das Wissenschaftsteam im Einsatz im Ev. Krankenhaus Bielefeld/Gilead

Den Fortgang machte Frau Wiegräbe, welche zunächst das "Kompetenzzentrum für Bewegungsvorgänge" (KfB) der FH Bielefeld vorstellte und auf aktuelle Forschungsbereiche einging. Im Anschluss stellte sie sowohl bereits abgeschlossene (z.B. das Projekt "Measuring Wheel" oder den Messrollstuhl "MeRo", siehe Bild 1) als auch laufende Projekte des Zentrums vor. Hierbei ging sie insbesondere auf "Mobilität ohne Grenzen - neue Wege für Menschen mit Einschränkungen" ein und betonte den Fokus des Projektes auf das subjektive Nutzerempfinden. Weitere aktuelle Themen des KfB sind: "Sorglos-Mobil-Streckentester" und "Bewegungsachse & Nutzungsprofil von Krankenhausbetten" (siehe Bild 2).

Text: Frank Homp und Alisa Meier