FH Bielefeld
University of
Applied Sciences
11.12.2017

Raus aus dem Büro, rein in die Garage

FH Bielefeld und Schüco setzen gemeinsam das Projekt „Zukunftsgarage 4.0“ erfolgreich um

Steve Jobs hat es vorgemacht: Große Innovationen werden nicht am Schreibtisch, sondern in der Garage geboren. Diesen Gedanken hat sich das Team der „Denkfabrik Digitalisierte Arbeitswelt“ unter der Leitung von Prof. Dr. Swetlana Franken an der FH Bielefeld zum Vorbild genommen und gemeinsam mit dem Unternehmen Schüco das Projekt „Zukunftsgarage 4.0“ gestartet.

Gerade in Zeiten der Digital Economy gewinnt die Fähigkeit zur Innovation zunehmend an Bedeutung und verlangt einen Blick über die eigene Schreibtischkante hinaus und erfordert neue (Denk-)werkzeuge.

Hier setzt die Idee der „Zukunftsgarage 4.0“ an:

Statt mit den üblichen Kollegen der gleichen Abteilung arbeiten Mitarbeiter unterschiedlicher Fachbereiche außerhalb des Tagesgeschäfts gemeinsam mit dem Team der Hochschule in der Atmosphäre eines Kreativlabors - Unter Einsatz entsprechender Innovationsmethoden werden so neuartige Lösungen für die Zukunft des Unternehmens entwickelt.

 „Durch den Transfer von methodischem und theoretischem Know-how aus der Wissenschaft ergeben sich für Unternehmen tolle Möglichkeiten, die Innovationspotenziale ihrer Mitarbeiter zu erschließen und konkrete Ideen für Geschäftsmodelle und Produkte zu erarbeiten und auszuprobieren“ so Frau Prof. Franken.

Innovation und Kreativität sind auch für Schüco als zukunftsweisendes Unternehmen wichtige Erfolgsfaktoren.

Für mehr als 20 Mitarbeiter des Unternehmens hieß es daher im September: Raus aus dem Büro, rein in die Zukunftsgarage. In einer 4-teiligen Workshop Reihe, die von Frau Prof. Franken und ihrem Team moderiert wurde, lernten die Teilnehmer  die Methoden Business Model Canvas und Persona kennen und entwickelten im Rahmen von Design Thinking fünf neue Produkt- und Geschäftsprototypen für unterschiedliche Kundengruppen von Schüco. Den Höhepunkt zum Abschluss der Workshops bildete die Präsentation der Prototypen vor einer dreiköpfigen Jury des Oberen Management-Teams. Begeistert vom innovativen Potenzial ihrer Mitarbeiter sicherte diese allen 5 Gruppen ihre Unterstützung zu, über die Workshops hinaus die Prototypen weiterzuentwickeln und zu konkreten Lösungen auszubauen.

Über diesen Erfolg freut  sich auch  Catharina Schulze Mönking aus dem Bereich Global Knowledge Management,  die das Projekt bei Schüco initiiert und begleitet hat: „Ich sehe den Vorteil für Schüco in erster Linie darin, dass sich die Mitarbeiter mithilfe der erlernten Methoden zu Multiplikatoren weiterentwickelt haben, die ihre Ideen ins Unternehmen hineintragen und so ein Stück weit zum Unternehmer im eigenen Unternehmen geworden sind. “