FH Bielefeld
University of
Applied Sciences

Studium in Coronazeiten

In diesen besonderen (Corona-) Zeiten läuft auch das Studium anders als gewöhnlich. Vielleicht sind Sie schon länger im Studium und müssen sich nun mit den veränderten Studien- und auch Lebensbedingungen zurechtfinden. Vielleicht haben Sie auch in der Corona-Zeit Ihr Studium begonnen und denken nun: Studieren hatte ich mir ja eigentlich ganz anders vorgestellt….

Besondere Zeiten….

Bedingt durch die aktuelle Lage verbringen wir mehr Zeit daheim als „vor Corona“. Die spontane Begegnung mit Lehrenden auf dem Flur der FH, das gemeinsame Mittagessen mit Mitstudierenden in der Mensa, das Zusammentreffen beim Seminar, sich eben schnell mal noch bei den anderen informieren, was man letzte Woche verpasst hat, vielleicht sich für den Abend noch mit ein paar Kommiliton*innen in der Kneipe verabreden…Vieles, was im Studium zum gewohnten Ablauf gehörte oder worauf Sie sich in der Studienzeit gefreut haben, hat sich gewandelt.

Was also können Sie tun, um gut durch diese „besonderen Zeiten“ zu kommen?

Ganz egal, auf welcher Etappe Ihres Studiums sie sich gerade befinden:

Auf dieser Seite haben wir für Sie einige Tipps und Unterstützungsmöglichkeiten zusammengestellt, um auch in diesen besonderen Zeiten gut durchs Studium zu kommen.

  •  Schaffen Sie sich eine feste Tagesstruktur! Stehen Sie zu regelmäßigen Zeiten auf, und strukturieren Sie sich den Tag. Dabei können feste Rituale helfen: regelmäßige Mahlzeiten, feste Arbeits- und auch Pausenzeiten, ein regelmäßiger Schlafrhythmus, vielleicht ein täglicher Spaziergang in der Natur….
  • Sport und Bewegung helfen dem Körper, Stress abzubauen. Doch das Sportstudio ist dicht, das Vereinsleben fällt flach? Dann nutzen Sie die zahlreichen Online-Sportangebote. Am Campus Bielefeld bietet der Hochschulsport der Universität Bielefeld ein abwechslungsreiches Sportprogramm für zuhause:

Pausenexpress für Studierende

Kleines Sportprogramm (Videokurse) für zu Hause

Auch auf den Seiten des Landessportbundes NRW finden Sie viele Anregungen, um regelmäßig aktiv zu sein: Wir machen #trotzdemSPORT

Bleiben Sie mit anderen in Kontakt und pflegen Sie Ihre Beziehungen! Auch hier könnten Sie, wenn die üblichen Treffen mit den Freund*innen wegfallen, einen regelmäßigen Austausch per Telefon oder mit mehreren auch per Skype, Zoom etc. einführen. So lässt sich z.B. am Abend miteinander teilen, was man erlebt und was einen beschäftigt hat. Zu sehen, dass man mit möglichen Sorgen und Belastungen nicht allein ist, hat eine sehr entlastende Funktion.

  • Auch im Studium gilt: Halten Sie den Kontakt und Austausch mit Ihren Kommiliton*innen! Sie sind Erst- oder Zweitsemester und konnten aufgrund der derzeitigen Lage noch niemanden persönlich treffen?

Die einzelnen Fachbereiche bieten unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten, um mit anderen trotz der Distanz in (virtuellen) Kontakt zu kommen, um sich zu vernetzen und auszutauschen. Auch hier gilt: Es entlastet, mögliche Sorgen und Befürchtungen teilen zu können und dabei zu erleben: Anderen geht es ja ebenso wie mir!

Erkundigen Sie sich, welche Möglichkeiten zu Austausch und Vernetzung es an Ihrem Fachbereich gibt. An einigen Fachbereichen gibt es z.B. Whats-App-Gruppen, in denen sie sich mit anderen Studierenden austauschen können. Und im Zweifel: Werden Sie selbst aktiv und gründen z.B. ein online-Austauschforum, eine WhatsApp-Gruppe o.ä. Es tut – gerade in diesen Zeiten - gut, selbst aktiv zu werden und zu erleben: Ich bewege etwas! Das macht Sie weniger abhängig von den äußeren Umständen.

  • Besondere Zeiten erfordern auch besondere Selbstfürsorge! Achten Sie auf sich selbst, und tun Sie sich etwas Gutes. Was hilft Ihnen, sich zu entspannen? Vielleicht Lieblingsmusik, ein cooler Film, ein gutes Buch oder das Gespräch mit einer vertrauten Person? Sorgen Sie gut für sich. Dazu gehört auch, den Umgang mit der täglichen Nachrichtenflut auf ein für Sie passendes Maß zu reduzieren. Wenn Sie merken, der tägliche Blick auf die aktuellen Corona-Zahlen verursacht Ihnen mehr und mehr Stress und Unruhe – dann nehmen Sie diese Signale Ihres Körpers ernst.
  • Es fehlt jemand, mit dem oder der Sie sich austauschen können? Oder der vorhandene Austausch hilft nicht, die Belastung wird unerträglich? Dann scheuen Sie sich nicht, professionelle Unterstützungsangebote für sich in Anspruch zu nehmen – auch das bedeutet Selbstfürsorge. An der Fachhochschule Bielefeld können Sie das Angebot der Zentralen Studienberatung – natürlich kostenfrei und vertraulich - in Anspruch nehmen. Hier gibt es unter anderem das Angebot der psychosozialen Beratung.

Sie können sich in diesen Zeiten schlechter strukturieren, es fällt schwerer, beim Lernen dran zu bleiben,…? Sie verspüren Ängste, Unsicherheiten oder leiden an depressiven Verstimmungen. Auch hier unterstützen die Mitarbeiterinnen der Zentralen Studienberatung – ob im Einzelgespräch oder in einem unserer „MeetUps“ und Workshop-Formate zu unterschiedlichen Themen. Aktuelle Veranstaltungen finden sie hier.

Sie sind Student*in mit Familienaufgabe? Tipps und Hilfestellungen für Studierende mit Kind sowie für Studierende, die mit der Pflege von Angehörigen betraut sind, finden Sie hier: Coronakrise und Familie